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 | Radlader |
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aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ein Radlader ist eine Baumaschine zum Laden und Transportieren von Gütern über kurze Strecken.
Er ist ein Fahrzeug mit vier Rädern und einem Anbaugerät an einem beweglichen Arm an der Front, daher wird er manchmal auch Frontlader genannt. Es gibt Radlader mit einem Gewicht von weniger als 2 t (z. B. von Neuson Kramer) bis zu einem Gewicht von über 200 t.
Kompaktlader werden wie ein Panzer durch unterschiedliche oder gegenläufige Umdrehungen der Radseiten gelenkt - Bekannteste Vertreter Bobcat.
Radlader können mit einer Waage ausgestattet sein, um beim Laden direkt die Menge zu ermitteln.
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Rekorde
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Der größte Radlader der Welt ist im Moment der LeTourneau L-2350 mit einem Gewicht von 262.176 kg, einer Motorleistung von 2300 PS und einem standardmäßigem Schaufelinhalt von 40,52 Kubikmekter.
Dieser Radlader wird im Tagebau eingesetzt. Bis zum 7. August 2005 war nur eine Maschine des Typs L2350 im Einsatz.
Die Le Tourneau Maschinen sind dieselelektrisch angetrieben, was eine Besonderheit für Radlader darstellt.
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Lenkung
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Die Lenkung bei Radladern erfolgt meist durch Knicklenkung. Das Gelenk befindet sich etwa in der Mitte der Maschine und wird hydraulisch angetrieben. Der Fahrer sitzt meist auf dem Hinterwagen, seltener auf dem Vorderwagen, was zu einem ganz anderen Fahrgefühl führt.
Die Kramerlader haben keine Knicklenkung, sondern die Lenkung erfolgt über eine Allradachsschenkel-Lenkung. Dieses Prinzip zeichnet sich durch eine höhere Standsicherheit im eingelenkten Zustand aus, hat aber den Nachteil, daß sich die Lenkbewegung nur während der Fahrt auswirkt. Beim Knicklenker kann man auch im Stand den Löffel seitlich ausrichten.
Die Stereolenkung von Liebherr verbindet beide Prinzipien Stereolenkung Stereolader.
Die Panzerlenkung der Kompaktlader hat den Nachteil, daß die Geräte bei Richtungsänderungen den Untergrund aufwühlen. Ihr Einsatz sollten daher auf feste Flächen begrenzt sein, dort können sie keinen Schaden anrichten und drehen leichter.
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